27. September 2019

Westerwiehe: Pfarrplatz soll umgestaltet werden

Petra Blöß
Rund 500.00 Euro kostet die Maßnahme
​Rietberg-Westerwiehe (stl). Wenn Westerwiehe am Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« im Jahr 2020 teilnehmen möchte, dann sollte bis dahin der Bereich rund um die Pfarrkirche in einen vorzeigenwerten Zustand gebracht sein. Wenn das geschehen soll, muss die Stadt aber bis zum 30. September dieses Jahres die entsprechenden Fördergelder bei der Bezirksregierung in Detmold beantragt haben. Es sind viele »wenns« in dieser Rechnung, und trotzdem geht sie auf: Der Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss hat jetzt einmütig und damit rechtzeitig  die Umgestaltung des Pfarrplatzes auf den Weg gebracht.
Im Mai hatte sich Ortsvorsteher Detlev Hanemann im Namen der Dorfgemeinschaft Westerwiehe mit einem Antrag zu Wort gemeldet. Die Bitte: Es möge eine Detailplanung erstellt werden, »wie die Umgestaltung des Pfarrheimvorplatzes in Kombination mit der Fläche des ehemaligen Pfarrhauses« geschehen könne. Hierbei solle auch berücksichtigt werden, dass eine eventuelle Erweiterung  der Kita notwendig sei. Außerdem sei eine Sanierung des Parkplatzes zwingend erforderlich, »da dieser Parkplatz seit dem Bau des    Kindergartens im Jahr 1971 mittlerweile erhebliche Mängel aufweist und auch mit der Erweiterung des Pfarrheims nicht entsprechend angepasst wurde.«
Matthias Wolf vom Büro Freiraumplanung aus Rietberg stellte den Ausschussmitgliedern seine Pläne vor. Dominiert wird der Bereich von einer großen zusammenhängenden Rasenfläche mit einem Rundweg drumherum, an dem drei Bänke aufgestellt werden. Mitten auf dem Rasen steht ein Rosenbaum. Eine Baumreihe soll als Abgrenzung zur Straße gepflanzt werden, außerdem schlug Wolf vor, eine kleine Mauer aus Natursteinen, etwa 50 Zentimeter hoch, als weiteres gestaltendes Element  vorzusehen. Auf den Beeten sollen Lavendel und Gräser gepflanzt werden, als Baum biete sich der Apfeldorn an, der angesichts des Klimawandels auch höhere Temperaturen und Trockenheit aushalte.
Knapp 442.000 Euro, so Wolf,  seien für  die Maßnahme nötig. Zusammen mit den Planungskosten ergibt sich ein Gesamtbetrag von 500.000 Euro. 65 Prozent Förderung seien zwar möglich, so Bürgermeister Andreas Sunder, allerdings sei der Zuschuss auf maximal 250.000 Euro gedeckelt. Genau diesen Betrag erwartet die Stadt, die andere Hälfte zahlt sie selbst.

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