16. August 2019

Antrag der SPD-Fraktion in Sachen Klimapark

Petra Blöß
, ,
Falls es eine UKA-Sondersitzung geben wird...

Rietberg (DR). Für die von CDU, FDP und SPD gewünschte Sondersitzung zur Aufklärung der Entscheidungsfindung in Sachen Aus für den Klimapark stellt die SPD-Fraktion unter Vorsitz von Gerd Muhle nachstehenden Antrag.

Antrag der SPD-Fraktion zur von der CDU beantragten Sondersitzung des

Umwelt- und Klimaausschusses

Neuausrichtung des Klimaparks

Antrag

Der Umwelt- und Klimaausschuss der Stadt Rietberg beschließt und empfiehlt dem Rat: für eine weitere Beschlussfassung:

Der Umwelt- und Klimaausschuss der Stadt Rietberg stellt fest, dass der Klimapark neu konzeptioniert werden muss. In die Neuplanungen eines möglichen Bauleitplanverfahrens sollen folgende Punkte möglichst berücksichtigt werden:

1. Die ursprüngliche Planung der Landesgartenschau als verbindendes Landschaftselement zwischen Rietberg und Neuenkirchen sollte erhalten bleiben.

  1. Bei einer Neuplanung des Klimaparks einschließlich der Gärten der Partnerschaftsstädte Riberac und Glogowek und gegebenenfalls der Flächen des Zirkel soll das Gelände weiterhin den Namen „Klimapark“ behalten.

Die Kooperationspartner, die bereit sind, ihre Projektbeiträge weiter zu pflegen und auf den neuesten technologischen Stand zu halten, sollen dabei von der Stadt Rietberg und der Gartenschau GmbH unterstützt werden. Die Unterstützung der FH Bielefeld soll weiterhin angestrebt werden.

3. Die freiwerdenden Flächen sollen nachhaltig und ökologisch zeitgemäß mit trockenheitstoleranten Sträuchern und Bäumen bepflanzt werden.

Begründung zu 1:

Die realisierte Planung die Ortsteile Rietberg und Neuenkirchen durch einen

Park zu verbinden, war städteplanerisch ein großer Erfolg. Statt durch ein Gewerbegebiet und eine Wohnbebauung getrennt zu sein, ist ein Park das verbindende Element der Ortsteile. Diese städteplanerische Konzeption sollte unbedingt erhalten werden .

Begründung zu 2:

Die Beiträge einzelner Projektpartner sind veraltet und nicht mehr zeitgemäß. Sie können nicht mehr für sich beanspruchen als Praxisbeispiele interessierte Besucher innovativ und anschaulich zu informieren.

Rietberg als Klimagemeinde sollte aber weiterhin Wert darauf legen, vorbildlich in allen Belangen des Klimaschutzes zu sein. Und auch im Gartenschaupark muss das Thema „Klimaschutz“ und „Klimawandel“ weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Den Kooperationspartnern, die in ihren Projektbeiträgen weiterhin auf dem neuesten technischen Stand exemplarisch alternative Energien präsentieren, sollten die Möglichkeiten dazu behalten. Um die fachliche Beratung und Mitwirkung der FH Bielefeld sollte sich die Stadt Rietberg weiterhin bemühen:

Begründung zu 3

Damit durch den Klimawandel auch künftig Bäume und Sträucher ihre zahlreichen Funktionen erfüllen können, ist es immer wichtiger, exemplarisch zu zeigen, welche Bäume und Sträucher sind genügend resistent, um Trockenperioden, wie wir sie in den vergangenen Jahren erlebt haben, zu überstehen.

Beispielhaft können Neuanpflanzungen von Hecken, Sträuchern und Solitärgehölzen, die längere Durststrecken schadlos überstehen, in diesem Teil des Parks, den Besuchern Tipps für Ihre privaten auch kleinen Gärten geben. Baumschulen und Gartenfachbetriebe könnten hier ideale Projektpartner sein.

Das Prädikat „Klimapark“ könnte somit erhalten werden.

Für die SPD-Fraktion

Gerd Muhle, Fraktionsvorsitzender

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