21. Mai 2019

Ein fürwahr gottgefälliges Bauwerk

Petra Blöß
Miniburg-Team feiert mit vielen Gästen das 10jährige Bestehen

Foto: Petra Blöß

Mastholte (pkb). Manches könnte manchmal als Zeichen des Himmels gewertet werden – manches ist einfach nur Zufall.
Als am vergangenen Sonntag Weihbischof Matthias König auf dem Gelände an der Miniburg willkommen geheißen wurde, da ergoss sich prompt nach einem sonnigen, schönen Tag ein Regenschauer über das Geläuf. Die Deutung blieb jedem selbst überlassen, letztlich aber war allen klar: Das ist ein offizieller Segen „von oben“, denn dass die Miniburg ein gelungenes Projekt ist, darin sind sich alle Beteiligten von damals und heute einig. Aus dem einst brach liegenden Wirtschaftsgelände mit seinen zugewucherten Ufern haben ganze Helferscharen etwas weithin Einzigartiges geschaffen. Und das damals auch in Teilen im Rahmen einer 72-Stunden_Aktion des BDKJ. Das war im Jahr 2009. Zehn Jahre Miniburg der Messdiener von St. Jakobus am Mastholter See, das war Anlass für eine große gemeinsame Feier. Nicht nur der Mastholter, sondern ganz vieler aus dem gesamten Pastoralverbund. Ehemalige Vikare, Gäste aus der Politik, natürlich der Weihbischof, sie alle und hunderte weitere Gäste konnten Pastoralverbundschef Pfarrer Andreas Zander und Gemeindereferent Ralf Langenscheid willkommen heißen.
Für Speis‘ und Trank war natürlich gesorgt, für viele Sitznischen ebenso – und klar „riskierten“ die Besucher auch einmal einen Blick von oben zwischen den Zinnen auf das idyllische Gelände des Mastholter Sees.
Matthias König freute sich sichtlich, einmal wieder an der Burg zu sein. Er hatte auch vor 10 Jahren den Gottesdienst zur Eröffnung des Geländes geleitet und sich schon damals beeindruckt gezeigt.
Unter Regenschirmen dicht gedrängt saßen die Besucher der Messfeier und ließen sich weder Laune noch andächtige Stimmung und Dank vom Regen vermiesen.
Und letztlich lugte auch wieder die Sonne hervor und tauchte das, was einst die Messdiener mit Leitern, hauptamtlichen Begleitern und weiteren ehrenamtlichen Helfern geschaffen hatten in ein warmes Licht.
Die Anlage hat sich zu einem Begegnungszentrum entwickelt – und wird künftig auch vom gesamten Pastoralen Raum 2020 genutzt werden können. Nahezu alle Wochenende sind ausgebucht, und auch für nächstes Jahr gibt es schon feste Termine im Kalender.
Neben internen Schulungen, Zeltlagern auch von Kindergärten und Grundschulklassen, Konferenzen und geselligen Treffen der kirchlichen Vereine finden Spaziergänger entlang des Mastholter Sees durchaus auch die eine oder andere öffentliche Zugänglichkeit für das kirchliche Gelände, dann wenn besondere Veranstaltungen angesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise Flohmärkte, der große Radlertreff, aber auch das sogenannte Konzert am See, das mit Live-Bands im Sommer auf dem Geläuf eine ganz besondere Atmosphäre für Musikfreunde bietet. Nicht zugelassen zur Anmietung übrigens sind private Feiern, die sollen von rundem geburtstag bis Hochzeiten weiterhin der Gastronomie im Ort vorbehalten bleiben.

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